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VMI - Technik.

Technik - Messen alleine ist noch kein VMI

Generelle Voraussetzung für ein Vendor Managed Inventory ist, dass der Lieferant Zugriff auf die Bestandsdaten des Kunden hat. Dieser Zugriff kann auf 2 Arten erfolgen:
Mittels zu installierender Hardware, die den Lagerbestand elektronisch erfasst, oder per Filetransfer direkt aus dem ERP-System des Kunden.
In beiden Fällen werden die Bestandsdaten per Telefonleitung an das Bayer VMI-System im Internet übertragen.

BayerVMI Technik - Bayer MaterialScience

Jetzt erst beginnt VMI im eigentlichen Sinne, welches sich durch die Integration der eingesetzten Software mit den ERP-Systemen des Lieferanten (z. B. SAP) auszeichnet. Ziel ist es, dass zum Zeitpunkt festgelegter Dispositionsgrenzen die mit dem Kunden vertraglich vereinbart wurden, eine Bedarfsplanung sowie eine automatische Disposition von Nachschubaufträgen angestoßen wird. Damit erst wird Vendor Managed Inventory ein Teil unserer Bestrebungen einer effizienten Gestaltung der logistischen Versorgungskette im Sinne einer ausgedehnten Supply Chain.

Definition + Datentransfer

Bei VMI handelt es sich um eine Dienstleistung des Lieferanten dem Kunden gegenüber, bei der der Lieferant die Disposition seiner Produkte im Unternehmen übernimmt. Dies bedeutet, der Lieferant sichtet die Verbrauchsdaten eines Materials in vereinbarten Intervallen mit Hilfe eines VMI-Systems und besorgt automatisch die Auffüllung der Bestände des Kunden. Dabei werden per Messfühler die Materialstände des Tanks gemessen und per Datentransfer in das internetbasierte VMI-System übertragen. Sobald ein bestimmter Dispositionsgrenzwert erreicht wurde, wird automatisch oder manuell eine Bestellanforderung erzeugt, die manuell oder automatisch per Schnittstelle an das ERP-System (z.B. SAP) des Lieferanten übertragen wird und dort einen entsprechenden Nachschubauftrag auslöst.